Ulrich Wickert über Werte.

Seit langem beschäftigt sich als Autor und engagierter Zeitgenosse mit dem Thema Werte. In vielen seiner Bücher geht er der Frage nach, ob Werte zeitgemäß sind, wie sie in unterschiedlichen Epochen interpretiert wurden und werden und was es für eine Gesellschaft, ihren Zusammenhalt und jeden Einzelnen bedeutet, wenn Werte und Gerechtigkeit verloren gehen.

Sein engagiertes Eintreten für eine Gesellschaft, die sich an Werten orientiert und ihr Handeln an ihnen ausrichtet, macht ihn zu unserem „Bruder im Geiste“. Denn auch wir, die Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken, sind seit jeher den Werten unserer Gründungsväter wie Solidarität, Verantwortung, Partnerschaftlichkeit, Nähe und Gerechtigkeit verpflichtet.

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl von Zitaten Ulrich Wickerts zum Thema Werte (Buchtitel und Seitenangabe in Klammern):

„Brüderlichkeit, die wir heute Solidarität nennen, könnte das Ideal sein, das der Gesellschaft wieder einen Sinn gibt.“ (ED, S. 253)

„Tugenden sind modern.“ (BdT, S. 21)

„Eine Ethik wirkt nicht von allein, sie bedarf gewisser Werkzeuge, um zu überzeugen.“ (BdT, S. 32)

„Werte lassen sich weder stehlen noch übertragen ...“ (ED, S. 39 f.)

„Was einst als Habgier negativ bezeichnet wurde, ist heute eine Wirtschaftstugend mit dem schönen Namen Gewinnmaximierung.“ (BdT, S. 31)

„Zuverlässigkeit ist auch die Voraussetzung für die Zukunft, denn ohne Zuverlässigkeit ist Hoffnung nicht denkbar.“ (BdT, S. 514)

„Wer Verantwortung für morgen fordert, kann sich nicht aus der Pflicht für heute stehlen.“ (ED, S. 73)

„Und der Respekt vor dem anderen ist die Grundvoraussetzung jeder Moral.“ (BdT, S. 559)

„Da die menschliche Vernunft die Quelle der Moral ist, muss der Handelnde auch die Gründe für sein Tun kennen.“ (ED, S. 66)

„Tugenden, so sagt Aristoteles, sind nicht einfach angeboren, sondern sie werden durch Erfahrung eingeübt und entwickelt.“ (BdT, S. 29)

„Wo Solidarität gerecht erscheint – und wo diese Gerechtigkeit glaubhaft ist –, wird sie vom Individuum immer noch ausgeübt.“ (ED, S. 217)

„Klugheit setzt Wissen voraus, Einsicht in Zusammenhänge, Erfahrung und Denken.“ (BdT, S. 194)

„Voraussetzung für Vernunft, Weisheit und Klugheit ist, dass man seine eigenen Interessen zum Schweigen bringt, um sich in die Lage zu versetzen, zu erkennen.“ (BdT, S. 195)

„Die Angst vor der Zukunft liegt im Verlust des Vertrauens begründet.“ (BdT, S. 515)

Abkürzungen:
BdT: Buch der Tugenden. 2. Auflage, München 2009 ED: Der Ehrliche ist der Dumme. Taschenbuchausgabe, München 2010 Mehr erfahren Sie auf der offiziellen Website von Ulrich Wickert Unter dem Menüpunkt „Kontakt“ können Sie sich dort auch direkt an ihn wenden.

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